Diskurse

Die Initiative Zukunft Bühnen Frankfurt plant, soweit es die Regelungen angesichts der Covid-19 Pandemie zulassen, ab Herbst 2020 mehrere Veranstaltungen durchzuführen, um bislang unzureichend behandelte Themen zu debattieren. Hierzu gehört die Konzeption des Stadttheaters der Zukunft, das Werk des jüdischen Künstlers Zoltan Kemeny (Goldwolken) und die Frage des Interims. Kooperationspartner hierbei sind der Arch+ Verein zur Förderung des Architektur- und Stadtdiskurses e.V., der Werkbund Hessen, die Goethe-Universität Frankfurt und die Frankfurt University of Applied Sciences. Um die Kosten zu decken, bitten wir um Spenden, für welche dieser Tage ein Konto eingerichtet wird. Weitere Informationen hierzu folgen in Kürze.

Ein Kommentar zu “Diskurse

  1. Das jetzige Schauspielhaus ist ein Konglomerat verschiedener Baukörper. Unter Missachtung eines künstlerisch wertvollen und städtebaulich gelungenen Gebäudes von 1902 wurde es 1963 von Apel (war als Architekt unter Speer am Bau der Reichskanzlei beteiligt – wie er stilistisch 1963 dann zu einer solchen Architektur kam ist zumindest erklärungsbedürftig) in die Stadt betoniert. Unter dem Beton-Glas-Klotz von 1963 steckt immer noch der Bau von 1902. Diesen zu erhalten oder wieder herauszuholen muss Ziel künstlerischer und stadtplanerischer Überlegung sein, um die Geschichtsvergessenheit von 1963 wieder ein wenig zu heilen.

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