Leuchtturm im Nirgendwo

Nach dem Willen der Frankfurter Stadtpolitik soll die ikonische Theateranlage am Willy-Brandt-Platz abgerissen und von einem Neubau für die Städtischen Bühnen abgelöst werden. Gewünscht ist ein Leuchtturmprojekt von internationaler Strahlkraft, ein neues Bilbao am Main. Wo dieses errichtet werden soll, weiß man allerdings noch gar nicht. Die CDU kann sich gut das Raab-Karcher-Gelände im Bereich„Leuchtturm im Nirgendwo“ weiterlesen

Diskurse

Die Initiative Zukunft Bühnen Frankfurt plant, soweit es die Regelungen angesichts der Covid-19 Pandemie zulassen, ab Herbst 2020 mehrere Veranstaltungen durchzuführen, um bislang unzureichend behandelte Themen zu debattieren. Hierzu gehört die Konzeption des Stadttheaters der Zukunft, das Werk des jüdischen Künstlers Zoltan Kemeny (Goldwolken) und die Frage des Interims. Kooperationspartner hierbei sind der Arch+ Verein„Diskurse“ weiterlesen

Wieso von einem Provisorium die Zukunft abhängt

Von Philipp Oswalt// Ob als Sanierung oder Neubau – der Verbleib der städtischen Bühnen an ihrem jetzigen Standort erfordert Interimsspielstätten, weil auch eine Sanierung im laufenden Betrieb nicht möglich ist. Und die Frage des Interims spielt gegenwärtig eine maßgebliche strategische Rolle bei der Frankfurter Theaterdiskussion. Das liegt an seinen Kosten. Nach Aussagen der Stabsstelle Städtische„Wieso von einem Provisorium die Zukunft abhängt“ weiterlesen

Fehlstelle Theaterkonzept

Obwohl 9 Jahre vergangen sind und etwa 8 Mio. Euro für die Planung ausgegeben wurden, gibt es kein Konzeptpapier, welches Ideen für das Stadttheater der Zukunft formuliert. Erst allmählich wurde im Verlauf des Prozesses die Diskussion begonnen, die an seinem Anfang hätte stehen müssen: Wie man sich das Zentrum des intellektuellen und künstlerischen Lebens, welches„Fehlstelle Theaterkonzept“ weiterlesen

„Vielen Dank, Sie werden von uns hören“

Seit Kriegsende handeln Inszenierungen an Schauspiel und Oper Frankfurt nicht nur das Demokratieverständnis in der eigenen Stadt aus, sondern auch weit über deren Grenzen hinaus. In den Tagen unmittelbar nach Kriegsende 1945 war die Sehnsucht der Frankfurter, dem Theater mit seinen hoffnungsvollen Utopien beizuwohnen, besonders groß. Noch in den Trümmern spielte man bereits Theater, inszenierte„„Vielen Dank, Sie werden von uns hören““ weiterlesen

Politische Reaktion und unsere Erwiderung

Am 8. April reagierte Kulturdezernentin Ina Hartwig und Stabsstellenleiter Michael Guntersdorf mit ausführlichen Statements gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auf unsere Petition, wobei sie mit irreführenden und auch unzutreffenden Behauptungen die von uns geäußerte Kritik zu entkräften versuchten. Hier die Erwiderung von Maren Harnack, Nikolaus Müller-Schöll, Philipp Oswalt und Carsten Ruhl als Initiatoren der Petition ‚Zukunft der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main‘.

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Die Genese der Städtischen Bühnen nach 1945

Der langjährige Kulturdezerent der Stadt Frankfurt Main, Hilmar Hoffmann, schrieb 2013 zum 50-jährigen Jubiläum einen Rückblick auf die Entwicklung der Städtische Bühnen Frankfurt siet dem Kriegsende 1945.// Das 50-jährige Jubiläum der Theaterdoppelanlage hat eine Vorgeschichte, eine Genese der Selbstfindung unserer Städtischen Bühnen. Denn das Frankfurter Theaterleben ist nicht erst mit der Einweihung dieses architektonischen Monstrums„Die Genese der Städtischen Bühnen nach 1945“ weiterlesen

Einar Schleef, alles wacht

Von Jochen Becker, Berlin: 1985 begann der aus der DDR in den Westen emigrierte Autor und Bühnenbildner Einar Schleef im Schauspiel Frankfurt als Hausregisseur. In ‚Mütter‘ sprach ausdauernd ein 50köpfiger Chor oder trug stundenlang Blecheimer mit Wasser im ganzen Raum herum, während Martin Wuttke auf offener Bühne geplant ausrastete.Eher unplanmässig hingegen tickte bei der Premiere„Einar Schleef, alles wacht“ weiterlesen

Ideen für ein Interim

Die Academy for Architectural Culture (aac), eine durch die Architekten von Gerkan, Marg und Partner initiierte, private und gemeinnützige Einrichtung, hat im September 2019 ihren Herbst-Workshop dem Thema Interim Oper Frankfurt gewidmet. Unter der Leitung von Meinhard von Gerkan sowie Stephan Schütz und in Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt entwarfen die teilnehmenden jungen Architektinnen und„Ideen für ein Interim“ weiterlesen