Die Raumskulptur von Zoltan Kemeny – Veranstaltungsdokumentation

Die Deckenskulptur des Frankfurter Theaterfoyers wird allseits geschätzt, doch wenig ist über den Künstler, die Entstehung und Rezeption seines Frankfurter Werkes bekannt. Wie kam es zur Beauftragung des ungarisch-jüdischen Künstlers 1963? Welche Idee und Konzepte prägen sein Werk, welche Rolle nimmt er in der Entwicklung des Nachkriegskunst ein? Welche Bezug hat das Werk zur Architektur der Theaterdoppelanlage und dem Stadtraum? Und lässt sich die Arbeit – wie beabsichtigt – in einen Neubau translozieren?
Wir haben diese Fragen auf einer Online-Podiumsdiskussion zur Zukunft der Städtischen Bühnen Frankfurt am 4. Dezember 2020 mit Dieter Schwarz (ehem. Direktor des Kunstmuseums Winterthur),
Alfons Maria Arne (Freischaffender Kulturhistoriker, Frankfurt/Main) und Susanne Tietz (Direktorin des städtischen Museums Abteiberg, Mönchengladbach) gesprochen. Moderiert wurde dieses Gespräch von Prof. Philipp Oswalt.

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Kosmische Elemente in musischer Ordnung

Statement von Roland Wäspe, Direktor des Kunstmuseum St.Gallen, April 2020// Die Raumskulptur von Zoltan Kemeny schwebt auf einer Länge von 116 m an der Decke des Foyers der Städtischen Bühnen Frankfurt. Das Ensemble wurde im November 1963 im Foyer des Gebäudes installiert und bildet zusammen mit der Architektur von Otto Apel, Hannsgeorg Beckert und Gilbert„Kosmische Elemente in musischer Ordnung“ weiterlesen

Wolken retten! „Blechbichsen“ und andere Kunstobjekte

von Alfons Maria Arns
Integraler Bestandteil der 1963 eröffneten Theaterdoppelanlage sind jene drei Kunstwerke namhafter Künstler, die im Zusammenhang mit dem Neubau als „Kunst am Bau“-Projekte von der Stadt Frankfurt in Auftrag gegeben wurden: die Wolken (1963) des ungarischstämmigen Künstlers Zoltán Kemény (1907-1965), das Großgemälde Commedia dell’arte (1958/59) von dem Maler und Grafiker Marc Chagall (1887-1985) und schließlich die Bronzeskulptur Standing Figure: Knife Edge des englischen Bildhauers und Zeichners Henry Moore (1898-1986).
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